Kostenlose Homepage mit eigener Domain – was nutzen sie wirklich?

Anbieter, bei denen die Erstellung einer Homepage mit eigener Domain kostenlos ist, gibt es wie Sand am Meer. Im Regelfalle werden die Webseiten durch ein Baukastensystem erstellt. Da das Hosting inklusive ist, muss der zukünftige potentielle Webmaster sich nicht einmal um den verfügbaren Speicherplatz (Webspace) kümmern.

Solch ein Angebot liest sich zunächst recht sorgenfrei. In der Tat lohnt es sich in bestimmten Fällen sogar wirklich, auf die kostenlose Homepage zurückzugreifen.

Hier ein genauerer Überblick über die Funktionsweise solcher Angebote:

Wie finanzieren sich kostenlose Webseiten?

Es heißt, die besten Dinge im Leben seien kostenlos. Thema dieses Leitspruchs sind jedoch immaterielle Dinge. Eine Homepage bereitzustellen kostet den Anbieter im Gegensatz dazu Geld. Er muss ständig für die Funktionalität der Server sorgen und sein Produkt gleichzeitig vermarkten und weiterentwickeln.

Freemium-Homepage-Baukästen: Bei kostenlosen Webseiten greift in der Regel immer das Freemium Modell. Dieses Phantasiewort ist eine Mischung aus den englischen Wörtern “free” (frei, kostenlos) und “premium” (Premium). Bei dieser Variante wird ein kostenloses Einstiegsmodell angeboten. Es wird von den Homepagebetreibern, die für eine kostenpflichtige Webseite bezahlen, mitfinanziert.

Für den Betreiber ist die Bereitstellung einer kostenlosen Homepage oft lohnenswert: So werden sehr viele Kunden erreicht und das Angebot erlangt alleine durch Mundpropaganda enormen Umschwung. Dies klappt jedoch nicht in jedem Fall: Der Dienst Geocities, einer der ersten Homepage-Baukästen, verschwand im Jahr 2009 vollständig vom Markt. Dabei sollte erwähnt werden, dass das Produkt zu dieser Zeit bereits hoffnungslos veraltet und von moderner Konkurrenz abgelöst wurde.

Interessenten an einer kostenlosen Homepage mit eigener Domain sollten sich die Webseiten-Baukästen aus diesem Grund genau ansehen, bevor sie mit viel Zeitaufwand ihre eigene kostenlose Seite erstellen.

Worauf gilt es bei einer kostenlosen Webseite zu verzichten?

Als erstes gilt zu erwähnen, dass ordentliche Domains in der Regel Geld kosten. Dazu gehören auch die beliebten .com oder .de Endungen. Bei den meisten Anbietern ist lediglich eine Subdomain im kostenlosen Paket enthalten. Diese sind zum Beispiel bei WordPress-Blogs zu finden. Der Aufbau der Subdomain-Endungen ist immer gleich: ihrname.anbietername.com. Andere Anbieter fügen zu der Domain zuätzliche Endungen hinzu, beispielsweise ihrname.de.tl.

Für private Hobbywebseites ist dies völlig OK, für gewerbliche oder geschäftliche Zwecke ist dies jedoch nicht zu empfehlen:

  • Es sieht unprofessionell aus
  • Es bietet auf lange Sicht Nachteile bei Suchmaschinen
  • Der Anbieter zeigt seine eigene oder fremde Werbung auf der Homepage
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